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Life is theater

Drama. Drama. Drama. Durch Höhen und Tiefen. Das Leben gibt Freude, das Leben gibt Schmerz. In Gabi Kösters Buch heißt es: das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede.

Hohe Erwartungen, die nie erfüllt werden. Sehnsucht, die nie gestillt wird. Wünschen, aber nie erreichen. Kontrolle verlieren. Nicht wissen, was kommt. Erschrecken, was kommt. Entdecken. Überraschen lassen. Sich auf das Leben einlassen. Ja sagen. Alles greift ineinander. Ein Puzzel, ein Zahnrad. Leiden, Glück empfinden. Plus minus. Schwarz weiß. Schmerz fühlen, Dankbarkeit spüren. Selbstliebe. Dankbarkeit. Mein Herz geht auf. Es hat sich was verändert.

Warum fing man damals an, Theaterstücke zu schreiben? Um Geschichten aufzuschreiben und zu erzählen. Wenn wir eine Geschichte zeigen, dann weil die, die dabei zusehen, nicht alleine sind. Die Vorstellung, dass Andere genauso fühlen können. Weil sie Mensch sind. Jedes Leben ist ein Theaterstück. Jeder von uns ist Mensch und erlebt. Ein Spiel. Gewinnen und verlieren. Nicht zu ernst nehmen und das Leben gern haben. Mit Allem, was dazu gehört.

Das Leben gibt Freude. Das Leben gibt Schmerz.

Wahrheiten ändern sich

Oft werde ich gefragt: „In welchem Musical spielst du mit?“ Man erwartet eine Antwort wie: „Tanz der Vampire“, „Starlight Express“ oder „Der König der Löwen“. Ich muss euch leider enttäuschen. Mit dem Einstieg in diesen Beruf dachte ich, mein Ziel wäre es, in einer der größten Musicals von „Stage Entertainment“ mitzuwirken. Dabei hatte ich das große Glück, ein Teil zahlreicher Shows und Produktionen zu sein, durch die ich ein großes Spektrum an Rollenprofilen entwickelte, was mich widerum sehr geprägt hat. Ich hätte auf den „großen“ Bühnen wahrscheinlich nie die Möglichkeit gehabt, so viele unterschiedliche Charaktere und Rollen spielen zu können, wie ich es bis heute tue. Höchste Priorität war es, von der Kunst leben zu können. Aus Hobby wurde Beruf. Aus Spaß wurde Ernst. Damit habe ich mir den Appetit auf den Beruf selbst verdorben, denn dadurch verlor ich das aus den Augen, wofür ich eigentlich brannte. Nach einiger Zeit und unzähligen Auditions, in denen ich scheiterte, wurde mir klar, warum es nicht klappte. Weil etwas in mir es nicht wollte. Ich dachte nur, dass es das Richtige für mich wäre.

Nach einigen Jahren in dem Beruf wurde mir bewusst, dass ich nur dann beruflich erfolgreich und glücklich sein kann, wenn ich das liebe, was ich tue und mit ganzem Herzen dabei bin. In meinen Augen schafft man das nur, wenn man sich selbst treu bleibt und sich immer wieder fragt, ob man das, was man tut, gerne tut. Ein wichtiger Punkt ist definitiv: Fokus. Oft scheitert es an zu viel Ablenkung und mangelnder Konzentration. Wir schauen auf unserem Weg nach rechts und links, bewusst und unbewusst, lassen uns von irgendwelchen Stimmen beeinflussen und vergessen dabei, was eigentlich unser Ziel war. Ich habe für mich ein perfektes Werkzeug gefunden. Ich nutze den Blick von außen, um das Große und Ganze besser einschätzen zu können, halte inne und frage mich: stehe ich, da wo ich stehe, noch richtig? Gleichzeitig versuche ich darauf zu achten, ob die Begebenheit, die sich gerade anbietet, nicht auch irgendwie zu meinem Ziel führt. Das bedeutet, es kann sein, dass mir auf meinem Weg zum Ziel Erfahrungen zufliegen, die ich aufmerksam annehmen sollte, anstelle sie zu verbannen, weil genau diese zum Ergebnis führen, obwohl ich mir den Weg anders vorgestellt habe. Etwas kompliziert, aber seitdem ich das verinnerlicht habe, bin ich viel offener und gelassener gegenüber meinem Schicksal und dankbar für viele Dinge, die mir auf dem Tablet serviert werden.

Ich fand heraus, dass ich einen Ausgleich zu meiner Tätigkeit als Musicaldarstellerin brauche, indem ich zusätzlich an einer eigenen Sache arbeite und eigene Ideen umsetze. Die Entscheidung, Musicaldarstellerin zu werden, entstand aus der Motivation,

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